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Drohne der Feuerwehr abgestürzt

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-Foto: Landratsamt

Drohne der Feuerwehr abgestürzt: Wer zahlt den Schaden?

Nach einem Absturz Mitte Juli ist die tausende Euro teure Drohne der Landauer Feuerwehr nicht mehr flugfähig.

Sie war der ganze Stolz der Feuerwehren im Landkreis. Jetzt ist sie nur noch ein Haufen Schrott. Die Spezialdrohne, die der Landkreis erst vor wenigen Wochen der Landauer Feuerwehr übergeben hatte, ist bei einem Übungsflug abgestürzt.

Zu Boden gegangen ist das hochmoderne und tausende Euro teure Flugobjekt bereits am 14. Juli. Die Landauer Feuerwehr, die im Auftrag des Landratsamtes die "Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung" leitet und die Drohne für besondere Einsätze betrieben hat, übte an diesem Tag in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses. In rund 20 Metern Höhe versagte plötzlich einer der Motoren. Die Drohne ging in den Sturzflug. Die Folge des Absturzes: Dellen, Beulen, abgebrochene Landebügel und eine offenbar beschädigte HD-Kamera, mit der das Gerät ausgerüstet war.

Nun wurde die beschädigte Drohne zum Hersteller geschickt, um den Grund für den Absturz zu ermitteln. Zwei Gutachten sollen klären, ob das Flugobjekt wegen eines technischen Defekts oder Verschleiß gen Boden gesegelt ist. "Wenn ein Defekt oder Mangel festgestellt wird, haftet der Hersteller", erklärt Ulrich Schüll, im Landratsamt zuständig für Katastrophenschutz. Man geht derzeit aber davon aus, dass das noch junge Gerät mangelhaft geliefert wurde. Ansonsten könnte es für den Eigentümer, den Landkreis Dingolfing-Landau, teuer werden, die trotz des Absturzes nicht mehr auf den fliegenden Brandbekämpfer verzichten will. Wie viel die Drohne genau gekostet hat, verrät Schüll gegenüber der LNP nicht. Nur so viel: "Sie war nicht gerade billig".

Bei dem Modell handelt es sich um einen Quadkopter von Zen Drones, wir raten dringlichst ab von Quadkoptern, bei uns bekommen Sie einen Hexakopter mit sechs Motoren schon günstiger, dieser fliegt auch beim Ausfall eines Motors und kann noch sicher gelandet werden.

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