Feuerwehr Drohne Multikopter


Multikopter Drohne UAV für den BOS-Bereich (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) im speziellen hier für die Feuerwehr.
Dieser Multikopter wurde auf diese speziellen Anwendungen zugeschnitten.

Dazu gehört:


• Schnell einsatzbereit (innerhalb weniger Sekunden)
• Flugfähig bei Regen, Wind und Schnee
• Ausreichende Flugzeit (35-60min. und mehr)
• Einfache Steuerung, Sicherheitsfunktionen und redundanter Aufbau mit mindestens 6 bis 16 Motoren
• Kompakte Maße, mobil und transportabel (schnell und einfach klappbar)
• Wärmebildkamera und Digitalkamera mit optischem Zoom, die gleichzeitig genutzt werden können
• Möglichkeit für den Transport von Schadstoffmessgeräten
• Umgebungserkennung für einen autonomen Kollisionsschutz
• Günstiger Anschaffungspreis

Die möglichen Einsatzbereiche sind aktuell schon sehr vielfältig:

• Personensuche im Wald oder Wasser
• Bei Hochwasser
• Bei Besichtigung von entstanden Schäden durch Stürme an Brücken, Türmen, Gebäuden uvm.
• Bei der Brandbeobachtung, zur besseren Entscheidungsfindung
• Entdeckung von Glutnestern
• Unfallsituationen in Geländern die schwer zugänglich sind
• uvm.

Dies sind nur einige Möglichkeiten, die diese spezielle Version Ihnen bieten kann. Bei der Entwicklung wurde im speziellen der modulare Aufbau berücksichtigt. Dies bietet uns die Möglichkeit, mit Ihnen den Multikopter zusammenzustellen, der auf Ihre Einsatzzwecke hin zugeschnitten ist.

Einen entsprechenden Multikopter inkl. Wärmebildkamera von Flir oder andere Hersteller, HD-Digitalkamera mit Live-Bild-Übertragung und Aufnahmefunktion usw. bieten wir, vom sehr günstigen Einsteigermodell bis hin zum High-End-Modell bereits an.

Des weiteren profitieren Sie als "Behörde mit BOS-Aufgaben" von unserer speziellen Rabattaktion!
Setzen Sie sich mit uns für weitere Informationen oder ein Beratungsgespräch in Verbindung.


Immer mehr Feuerwehren entscheiden sich, eine Flugdrohne anzuschaffen. Verwendungsmöglichkeiten gibt es viele: von der Lageerkundung über die Personensuche bis hin zur Gefahrstoffmessung reicht das Einsatzspektrum der Drohnen bei der Feuerwehr. Wir erklären die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten sowie die rechtlichen Grundlagen.
http://www.feuerwehrmagazin.de/service/tipps-wissen/feuerwehr-drohnen-im-einsatz-53634

Sonderrechte für Feuerwehr Drohnen

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 10. März 2017 zwei für die Feuerwehr und andere Rettungskräfte entscheidende Punkte für die Drohnenverordnung der Bundesregierung beschlossen. Feuerwehren sind in Einsatzlagen von der Nachweispflicht befreit. Und ganz wichtig: ein Überfliegen von Einsatzstellen durch Dritte ist verboten.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt die im Bundesrat beschlossene „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“. DFV-Vizepräsident Lars Oschmann betont: „Hiermit wird der Einsatz von Drohnen verbindlich geregelt und Rechtssicherheit für die Feuerwehren geschaffen.“

„Feuerwehren sind von der Nachweispflicht nach Paragraph 21a Absatz 4 ausgenommen“, erläutert Oschmann. Die Verordnung lautet in dem Punkt wie folgt: „Keiner Erlaubnis […] und keines Nachweises […] bedarf der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen durch oder unter Aufsicht von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen sowie Katastrophen.“ Erläutert wird dies damit, dass Feuerwehren als Organisationen mit Sicherheitsaufgaben von der Erlaubnispflicht für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen ausdrücklich ausgenommen werden, sofern der Einsatz in Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen und Katastrophen stattfindet.

Auch präventive Einsätze, etwa zur Lageerkundung, bei Großveranstaltungen zählen dazu. Erfasst ist hierbei auch der Betrieb zu Ausbildungs- und Übungszwecken. Die Verordnung deckt auch den Betrieb „unter Aufsicht“ ab. „Hiermit werden die Fälle erfasst, in denen die Behörde über keine eigenen Geräte verfügt, sondern sich diese zur Verfügung stellen lässt. In diesen Fällen beaufsichtigt sie den Einsatz und trägt die Verantwortung“, heißt es in einer Erklärung.

Geregelt wird auch, wo Drohnen-Flüge verboten sind: „Der Betrieb […] ist verboten […] über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von Menschenansammlungen, Unglücksorten, Katastrophengebieten und anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.“ Auch hier sind die Feuerwehren explizit ausgenommen. „Dies ermöglicht zum einen, den Luftraum für die Einsatzerkundung frei zu halten, zum anderen wird das Gaffen aus der Luft verboten“, stellt Lars Oschmann klar.

Ein weiterer Punkt: Drohnen dürfen nicht außerhalb der Sichtweite betrieben werden – bei einem Gewicht des Geräts von 5 Kilogramm und weniger. „Auch hier gibt es für Feuerwehren eine Ausnahmeregelung“, berichtet Oschmann. „Somit können Drohnen etwa auch zur Erkundung hinter einer Rauchsäule oder in verqualmten Bereichen eingesetzt werden, wo ansonsten eine Lageerkundung nicht oder nur mit erheblich höherem Aufwand möglich wäre.“ Die durch den Bundesrat beschlossene Verordnung wurde der Bundesregierung zugeleitet. Bei Annahme der Änderungen erfolgt die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – und damit das Inkrafttreten.

Innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit !!!

Feuerwehr Drohne im Einsatz: Fakten und Hinweise

Sie sind unter Namen wie Drohne, Mikro- und Multicopter bekannt: unbemannte Luftfahrzeuge, kurz UAVs (von englisch Unmanned Aerial Vehicles). Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO, International Civil Aviation Organization) spricht von UASs (Unmanned Aircraft Systems). In Fachkreisen wird häufig die Bezeichnung Copter verwendet. Multicopter, weil sie mehrere Rotoren besitzen: Quadrocopter (vier Rotoren), Hexacopter (sechs Rotoren) und Octocopter (acht Rotoren).

Der Einsatz ziviler Copter bei Feuerwehren reicht von der Erkundung und Beobachtung über die Dokumentation bis zur Personensuche und Gefahrstoffmessung. Der große Vorteil liegt darin, dass Copter in Bereiche vordringen können, die für Menschen zu gefährlich oder unerreichbar sind. Bilder aus der Vogelperspektive verschaffen Einsatzleitern einen Gesamtüberblick über eine Einsatzstelle. UAS stellen darüber hinaus eine kostengünstige Alternative zu Hubschraubern und Überwachungsflugzeugen dar. Und die Reichhöhe von Hubrettungsfahrzeugen ist begrenzt.

Ein Beispiel, welchen Nutzen eine Feuerwehr Drohne bei der Erkundung haben kann, zeigt der Großbrand eines Galvanikbetriebes im nordrhein-westfälischen Warstein (Kreis Soest). Um einen Eindruck über den Zustand der abgebrannten Halle zu bekommen, forderte der Einsatzleiter die Kameraden aus dem zirka 40 Kilometer entfernten Werl an. Die FF Werl hat bereits einige Erfahrungen mit ihrem Copter gemacht.

Wie kommt eine BOS-Drohne beim Brand zum Einsatz?

„Wir sind mit drei Kollegen und unserer Feuerwehr Drohne ausgerückt“, erzählt Stadtbrandinspektor Karsten Korte. „Bis dahin war nicht bekannt, wie es nach dem Brand im Inneren der Halle aussieht. Ein Blick von oben über das Objekt brachte nicht viel.“ Also wurde eine Hallenwand geöffnet, damit der Copter ins Innere fliegen konnte. Korte entschloss sich, das Risiko eines Absturzes einzugehen. So dirigierten die Kräfte das Fluggerät zwischen zwei Stahlträgern hindurch in das Gebäude. „Wir entdeckten eine Rauchentwicklung mitten in der Halle“, sagt der Werler Stadtbrandinspektor.

Die Feuerwehr vermutete dort eine gefährliche chemische Reaktion. Aber die noch größere Gefahr stellte die möglicherweise instabile Dachkonstruktion der Halle dar. Schließlich prüfte ein Statiker anhand der Copter-Aufnahmen den Zustand der Stahlträger. Er entschied, dass Kräfte bis zur Rauchentwicklung vorgehen konnten. Auch bei der Orientierung der Trupps in Chemikalienschutzanzügen war die Drohne behilflich. „Das war ein hochkritischer Einsatz“, resümiert Korte, „wobei uns die Drohne eine große Hilfe war.“

Die FF Werl hat ihren Copter mittlerweile mit einer Wärmebildkamera (WBK) ausrüsten lassen, um das Einsatzspektrum zu erweitern – zum Beispiel bei der Personensuche. Diese ist zwar Aufgabe der Polizei, aber es kommt häufig vor, dass die Feuerwehr zur Unterstützung angefordert wird. Oft müssen Waldgebiete nach Personen abgesucht werden.

Drohne für Erkundung bei Waldbrand sinnvoll?

Besonders bei der Flächenerkundung bewertet der Oldenburger Berufsfeuerwehrmann Peter Goerke den einsatztaktischen Nutzwert als schwierig. Goerke baut in seiner Freizeit selbst Copter. „Bei der Personensuche muss man einen Bereich relativ eng abfliegen“, erklärt er. „Dafür ist die Flugzeit zu begrenzt.“ Je nach Modell hält eine Akkuladung zwischen 20 bis maximal 40 Minuten.

Nicht jedoch mit einem EVO-Multikopter, dieser schafft mit einer hochwertigen Kamera eine Flugzeit bis über 45 Minuten!

„Für mich ist der Einsatz eines Copters bei einem Waldbrand interessant“, erklärt Klaus Thrien, Ausschussvorsitzender des Arbeitskreises Schulung und Einsatz des Landes Nordrhein-Westfalen. „Er ersetzt teure Hubschrauber.“ Weil ein Pilot sein UAS nur in Sichtweite fliegen darf, ist die Reichweite bei einem Einsatz in oder an Waldgebieten jedoch begrenzt. Die Hauptaufgabe der Systeme sieht Thrien in der Erkundung, der Dokumentation sowie dem Suchen von Personen, beispielsweise mit der WBK nach einem Verkehrsunfall. Aus einem Fahrzeug geschleuderte Personen können versteckt in Feldern oder Unterholz liegen und zu spät entdeckt werden. „Ein mit einer WBK ausgestatteter Copter kann die Personensuche erheblich erleichtern“, sagt Thrien.

Feuerwehr Drohne: Wer ist verantwortlich?

Vor der Beschaffung eines Copter-Systems sollten folgende Fragen geklärt sein:

- Wer ist der Verantwortliche im Einsatz? Gemäß Aufstiegserlaubnis sind der steuernde Pilot und letztendlich auch der zuständige Einsatzleiter verantwortlich.
- Wer trägt die Kosten für entstehende Schäden? Ein Versicherungsschutz für Feuerwehren und Hilfsorganisationen für wirtschaftliche Schäden besteht über die Ordnungsämter der Kommunen als Versicherungsnehmer. Diese müssen sämtliche behördlichen Auflagen und Nebenbestimmungen einhalten.
- Wer entscheidet darüber, ob ein Unfall durch technisches Versagen oder durch unsachgemäßen Einsatz passierte? Bisher ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig zuständig. Aber auch die Versicherer werden sich bei gegebenem Interesse einschalten.
- Was passiert, wenn Personen verletzt worden sind? Sicherlich tragen die Krankenversicherungen erst einmal die Kosten der Versorgung von verletztem Einsatzpersonal und unbeteiligten Personen. Sollte es jedoch zu schwerwiegenderen Verletzungen oder teureren Behandlungen kommen, können die Krankenkassen Regress fordern.

„Auch ich bin für den Einsatz von Coptersystemen zur Unterstützung im Einsatz“, erklärt Copter-Pilot und -Ausbilder Frank Potthast. „Dabei sollten die Anwender aber nicht die Risiken vergessen, die der Einsatz von Systemen bei der Feuerwehr mit sich bringt. Auch die rechtlichen Aspekte, die derzeitig noch nicht angepasst sind, stellen ein Problem für den uneingeschränkten Einsatz von Coptern bei der Feuerwehr dar.“

Ausbildung mit der BOS Drohne ist das Wichtigste

„Die Ausbildung ist ganz wichtig“, bringt es Markus Hedemann auf den Punkt. Der Berufsfeuerwehrmann aus Oldenburg leitet als Zugführer und verantwortlicher Ausbilder die Drohnengruppe des Landkreises Cloppenburg (NI). „Es gibt noch keinen bundeseinheitlichen Ausbildungsstandard“, erklärt Hedemann.

Es gibt drei Möglichkeiten, um ein Zertifikat – der Praxisnachweis, dass man Drohnen fliegen kann – um eine Aufstiegsgenehmigung zu bekommen. Erstens kann der „Pilot“ eine Sicherheitseinweisung vom Copter-Hersteller samt Zertifikat bekommen. Zweitens dürfen Modellflugvereine Personen auf ihre praktischen Fähigkeiten überprüfen und bescheinigen. Drittens kann sich der zuständige Sachbearbeiter der Luftfahrtbehörde persönlich vom Können des Piloten überzeugen und ein Zertifikat ausstellen.

Danach kann die Genehmigung beantragt werden. Eine bundesweit einheitliche Ausbildung beziehungsweise einen Piloten-Lehrgang gibt es noch nicht. Eine Möglichkeit sind kostenpflichtige Schulungen. Hedemann empfiehlt, praktische Flugerfahrungen in Modellflugvereinen zu sammeln.

„Als Feuerwehr muss ich mich fragen, was ich mit einem Copter machen will“, sagt der Ausbilder. „Viele denken, man muss direkt über ein Objekt fliegen, um es zu erkunden.“ Das ist aber meistens nicht nötig. „50 oder 100 Meter Entfernung reichen schon aus. Über Personen darf ich nicht fliegen. Auch das Nachtflugverbot besteht weiterhin, mit Ausnahmen.“

Mittlerweile gibt es eine spezielle Genehmigung für BOS für das Überfliegen von Einsatzstellen und Katastrophengebieten. „Wenn BOS-Einheiten als Behörde eine Aufstiegsgenehmigung beantragen, kann zum Beispiel das Überflugverbot herausgenommen werden“, erklärt Hedemann. Diese Regelung gilt aber nicht für Ortsfeuerwehren, sondern Gemeinde-, Stadt-, Kreis- und Berufsfeuerwehren.

Welche Verkehrsregeln gelten für Drohnen?

„Im Luftraum über Deutschland bewegen sich immer mehr unbemannte Luftfahrtsysteme“, erklärt Christian Janke, Projektleiter beim Forschungszentrum EASC (European Aviation Security Center e.V.). „Der Markt für Drohnen ist sprunghaft gewachsen: Experten schätzen, dass im vergangenen Jahr weltweit mehr als eine Million UASs für den privaten und kommerziellen Gebrauch verkauft worden sind.“ Je mehr Drohnen starten, umso dringlicher sind Antworten auf juristische Fragen und zum Thema Sicherheit.

Um hier Abhilfe zu schaffen, entwickelt das EASC im Rahmen eines INS-Forschungsprojektes (Innovation mit Normen und Standards) in Kooperation mit DIN derzeit einen Normungsvorschlag zur Kennzeichnung von UAS. Janke: „Die Drohnentechnologie hat sich mit rasantem Tempo innerhalb weniger Jahre vom Spielzeug zum Transport- und Kommunikationsmittel im öffentlichen Raum entwickelt. Die Kennzeichnung von Drohnen ist daher längst auch eine Frage der öffentlichen Sicherheit. Wir arbeiten deshalb an den Voraussetzungen, mit denen dann unbürokratische, effiziente und rechtssichere Regelungen geschaffen werden können.“

Für jeden Einsatz den richtigen Sensor

Für den einsatztaktischen Wert einer Drohne ist es wichtig, welche unterschiedlichen Sensoren sie als Nutzlast (Payload) mitführen kann. Wenn die Einsatzstelle erkundet, Kräfte geführt und vermisste Personen gesucht werden sollen, sind bildgebende Geräte wie Digitalkameras, Videokameras und Wärmebildkameras sinnvoll. Auch Einsätze bei Dunkelheit – zum Beispiel mit speziellen Dämmerungskameras – lassen sich fliegen. Manche Hersteller bieten spezielle Kamerahalterungen an, die Bewegungen der Drohne ausgleichen und ein ruhigeres Bild ermöglichen. Auch Schnellwechselsysteme für unterschiedliche Sensoren sind erhältlich. Einige Drohne lassen sich für Gefahrstoffeinsätze auch mit einem Gasmessgerät ausrüsten.

Neben der Möglichkeit der Aufzeichnung ist für Feuerwehren beim Einsatz einer Drohne die Live-Übertragung der Daten (analog oder digital) besonders interessant. So kann der Pilot die Drohnen gezielter an die Einsatzstelle heranführen und der Einsatzleiter sofort weitere Maßnahmen treffen.

EVO-X4 Quadrokopter

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